Mama hat Alzheimer – Buch von Peggy Elfmann

Peggy Elfmann von dem Blog „Alzheimer und wir“ schreibt in ihrem Buch wie es ist, wenn eine nahe Angehörige sich demenziell verändert.

Mama hat Alzheimer

BUCHTIPP: BLOGGERIN SCHREIBT ÜBER DEMENZERFAHRUNG

Zwischen Kindererziehung und Elternpflege – in ihrem Buch „Mamas Alzheimer und wir“ teilt Bloggerin Peggy Elfmann Einblicke in das Leben einer Sandwich-Frau.

Es geht doch nichts über einen lauen Frühlingsabend mit einem guten Buch auf dem Balkon. „Mamas Alzheimer und wir” kann ich euch wirklich empfehlen, denn darin beschreibt die liebe Peggy Elfmann von dem Blog „Alzheimer und wir“ wie es ist, wenn eine nahe Angehörige sich demenziell verändert.

PEGGYS MAMA HAT ALZHEIMER

Konkret geht es um die Mutter der Journalistin und Bloggerin, die mit 55 Jahren die Diagnose Alzheimer erhält – was das Leben ihrer Familie erst einmal vollkommen auf den Kopf stellt. Wie geht es jetzt weiter? Was können wir tun? Gibt es dagegen wirklich keine wirksame Medizin? Dazu und zu vielen weiteren Fragen erhalten Angehörige wertvolle, persönliche und vor allem von Peggy und ihrer Familie erprobte Hinweise.

Besonders beeindruckt hat mich dabei die Reflektiertheit von Peggy. Selbst Mama von drei Töchtern, ist sie eine typische Vertreterin der sogenannten Sandwich-Generation, die neben dem Beruf gleichzeitig Sorgearbeit für ihre Kernfamilie wie auch für pflegebedürftige Eltern leistet.

In grau hinterlegten, sorgfältig recherchierten Info-Kästen thematisiert das Buch auch allgemeine Themen wie Diagnoseverfahren oder Therapien. Auch gibt Peggy dort sehr konkrete Tipps zur Kommunikation oder der gemeinsamen Beschäftigung von Kindern und Menschen mit Demenz. Und wer sich immer schon gefragt hat, wie man sehr jungen Menschen Demenz erklärt, findet hier ebenfalls Antworten.

OPTIMISTISCH MIT MAMAS ALZHEIMER UMGEHEN

Wie hin- und hergerissen sie oft ist, welche Selbstzweifel sie manchmal plagen, aber auch, woraus sie Mut und Zuversicht schöpft – das alles macht das Buch „Mamas Alzheimer und wir“ zu einem lesenswerten Erfahrungsbericht und Ratgeber für pflegende Angehörige. Dabei schafft die Autorin es mit ihrer authentischen Art, so viel Liebe und Optimismus zu verbreiten, dass die selbst betroffene Leserin sich verstanden und an die Hand genommen fühlt.

Meine liebste Stelle im Buch ist diese hier:

Es ist nicht das Ende.

Es wird nur anders.

Es ist das Leben.

(zu finden im Prolog auf Seite 13).

Fazit: Ein rundum gelungenes Werk, das nicht nur gut geschrieben ist und viele Informationen erhält, sondern auch berührt und mitunter sogar unterhält.

Peggy Elfmann: Mamas Alzheimer und wir. Erschienen im Mabuse-Verlag, 19,95 Euro

Dieser Beitrag wurde am 11. Mai 2022 veröffentlicht.

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